Gerechtigkeit

ist ein stark ausgeprägter Sinn unter Muslimen weil der Muslim durch seinen Glauben dazu erzogen wird. Gerecht zu handeln, ist ein hohes Gebot des Islam in Quran und Sunna.

Dieses Gebot gilt nicht nur für Muslime untereinander, sondern gegenüber allen Menschen, auch wenn sie nicht Muslime sind, sogar im Krieg. In der Ehe ist es um so wichtiger, den Ehepartner gerecht zu behandeln, weil einem dieser am nächsten steht und mit ihm ein Bund vor Allah existiert. Der Mann wird angehalten, seine Frauen gleich und gerecht zu behandeln, und alle materiell gleich zu versorgen. “… und wenn ihr fürchtet, nicht gerecht zu sein, (heiratet) eine oder was im Besitz eurer rechten (Hand ist). So könnt ihr am ehesten Ungerechtigkeit vermeiden.” (Quran 4:3).

Die gerechte Behandlung der Kinder ist deshalb von großer Wichtigkeit, weil eine ungleiche Behandlung fatale Folgen hat, wie Neid, Hass und Rache. An-Nu’man Ibn Basir, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, als er auf dem Podest sprach: “Mein Vater gab mir ein Geschenk und (meine Mutter) ‘Amra Bint Rawaha sagte zu ihm: »Ich bin solange damit nicht einverstanden, bis du sagte: »Ich gab meinem, mit ‘Amra Bint Rawaha gemeinsamen Sohn ein Geschenk, und sie verlangte von mir, dass ich dich zum Zeugen mache, o Gesandter Allahs.« Der Prophet fragte: »Hast du deinen anderen Kindern genauso viel gegeben?« Er sagte: »Nein!« Und der Prophet erwiderte: »Dann fürchtet Allah und übt Gerechtigkeit unter euren Kindern!« Der Mann kehrte dann um und machte seine Schenkung rückgängig.” (Bu)

siehe —-> Laune.